Besonders stolz sind die Rossauer auf ihre Kirche. Sie entstand
im 12./13. JH als romantische Saalkirche. Als Baumaterial verwendete
man Granit, welcher vom Kirchberg entnommen und behauen wurde. Von
seinem Standort und Baustil her besitzt das Rossauer Gotteshaus
den Charakter einer Wehrkirche. In der Spätgotik (Anfang 16.
Jh.) wurden bauliche Veränderungen am Chor (Zellengewölbe
und Fenster) vorgenommen. Seit 1521 hat die Kirche einen Flügelaltar.
1529 entstand der gotische Turm als Dachreiter über dem Chor.
Noch heute ist er in dieser typischen Form erhalten. 1660-70 baute
man die Orgel, welche zu den ältesten in Sachsen gehört.
Auf dem Friedhof steht ein stark verwittertes Sühnekreuz, wovon
heute landesweit nur noch wenige existieren. Seit 1983 steht der
Kirchhof unter Denkmalschutz.
Wandern
im Zschopautal
Lassen
Sie Ihre Sorgen zu Hause und gehen Sie mal wandern ins Zschopautal.
Auf dem Weg nach Frankenberg gelangen Sie an seichten Flußstellen,
interessanter Flora und ausgedehnten Weideflächen vorbei
zur Fähre Krumbach. Gern wird der Fährmann Sie übersetzen.
Nach einer Stärkung in der Wasserschänke führt
der Weg an der Nixtäufe vorbei nach Biensdorf und von
dort weiter zur Hängebrücke bei Sachsenburg. Das
gleichnamige Burgschloß prangt auf dem Hügel am
Fluß.
Verbinden
Sie Ihre Wanderung mit einer Fahrt in der historischen
Bergwerksbahn in Schönborn-Dreiwerden
und lassen Sie sich beeindrucken von der felsigen Landschaft des
Zschopautales.
Abenteuer
im alten Silberschacht
in Schönborn-Dreiwerden
Seit
der 2. Hälfte des 13. Jh. ist in Schönborn Silber, Blei
und Kupfer abgebaut worden. 1985 mußte die Grube wegen des
Silberpreisverfalls schließen. 1978 begannen Bergleute und
Heimatfreunde aus den verfallenen Grubenbauen ein Besucherbergwerk
zu gestalten. Mittlerweile machen Helm, Bergmannsleucht und Kittel
aus jedem Gast zwischen 6 und 75 Jahren für 90 Minuten einen
Kumpel. Erkunden Sie die "Geheimnisse" im Berg verbunden
mit einer romantischen Bootsfahrt 50 Meter unter Tage. http://www.schaubergwerk.de
Wasserski
am Seil - Affengeil
Den sportlichen unter Ihnen empfehlen wir die Wasserskianlage am Rande des Gewerbegebietes in Rossau oder die Radrennbahn im Rossauer
Großwald.
Die
Kirche
Greifendorf
wurde 1346 als
Holzkirche erbaut. 1859 entstand die jetzige Kirche. 1860 wurde sie eingeweiht.
1982 war die Kirche abrissgefährdet. Durch eine Spendenaktion standen der Kirche 100.000 Mark zur Verfügung und der Abriss konnte verhindert werden. 2006 fand die Weihung der neu gegossenen Glocken stadt. Im Januar 2010 jährte sich das 150. Kirchweihjubiläum und die Kirche wurde unter Denkmalschutz gestellt.
Verläßt man den Ortsteil Rossau
in Richtung Ringethal und hat rechter Hand den Mühlberg erklommen,
erreicht man den Ortsteil Hermsdorf .
Er bildet die östliche Grenze der Talsperre Kriebstein und lädt
zu Wanderungen in Richtung Erlebach, Lochmühle und Falkenhain
ein.